Die Prüfung hat drei Stellen in unseren E-Mail-Sequenzen benannt, an denen das Versprechen und die Datennutzung auseinanderliefen. Eine davon hätten wir selbst übersehen — die Formulierung klang zu vertraut. Der Bericht war knapp, die Prioritäten klar.
Stimmen
Was Auftraggeberinnen berichten
Rückmeldungen beziehen sich auf konkrete Leistungen — Ethikprüfungen, Workshops, Briefings und Richtlinien-Reviews.
Der Workshop war praxisnah, aber ich hätte mir noch ein zweites Beispiel aus dem B2B-Bereich gewünscht. Trotzdem: Unsere Juniorinnen formulieren Consent-Texte seitdem deutlich zurückhaltender — und ehrlicher.
Endlich Richtlinien, die die Redaktion nicht als Belehrung liest. Die vorgeschlagenen Sätze zu Partnerdaten nutzen wir wörtlich im nächsten Leitfaden.
Die Briefings sind kurz genug für die Montagsrunde. Kein Buzzword-Nebel, sondern konkrete Fragen, die wir an unsere Agentur weitergeben können.
Vor dem Launch einer Rabattkampagne ließ das Unternehmen Landingpage, Retargeting-Plan und Double-Opt-in prüfen. Ergebnis: Frequenzdecken für Retargeting, klarere Zweckangabe im Anmeldeformular, Entfernung eines Partnerhinweises, der faktisch nicht zutraf. Die Kampagne startete zehn Tage später — mit weniger Reichweite in sensiblen Segmenten, aber ohne interne Nachbesserungsrunde nach dem Go-live.
Die Redaktion wollte Abmelderaten senken und zugleich ehrlicher über Themenauswahl sprechen. Gemeinsam schärften wir die Anmeldezeile, trennten redaktionelle Impulse von Veranstaltungshinweisen und dokumentierten, welche Partnerdaten nie in denselben Versand gehören. Die erste Ausgabe nach dem Relaunch brachte weniger Beschwerden — und längere Lesedauer laut interner Auswertung.